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Sportbedingte Überlastungsbeschwerden und Überlastungsschäden
Auch bei den sportbedingten chronischen Überlastungsbeschwerden und Überlastungsschäden verhält es sich so, daß viele Probleme ohne Operation gelöst werden können. Häufig ist eine Umstellung der Technik (z.B. Lauftechnik), eine Änderung der Trainingsgewohnheiten oder auch ein Wechsel der Ausrüstung (z.B. Laufschuh) schon ausreichend. Gelegentlich ist eine unterstützende physiotherapeutische Behandlung zum Ausgleich von Ungleichgewichten der Muskulatur infolge einseitiger Beanspruchung erforderlich. Manche Beschwerden beruhen aber auch auf angeborenen oder erworbenen Achsenfehlstellungen und werden gerade beim Sportler unter anhaltender Belastung zu vorzeitigen Verschleißerscheinungen (Arthrosen, Scheuer-Syndrome, Reizungen von Sehnenansätzen) führen. Hier können dann mitunter auch Korrektur-Operationen erforderlich werden.
Beispiele:
- Achillodynie
- Entzündung der Plantaraponeurose (Fasziitis plantaris)
- Ermüdungsbrüche (Marschfrakturen)
- Fersensporn
- Fußballer-Sprunggelenk (soccer ankle)
- Haglund-Syndrom
- Iliotibial-Band-Syndrom (ITBS)
- Osteochondrosis dissecans
- Patellaspitzen-Syndrom
- Peronealsehnen-Luxation
- Piriformis-Syndrom
- Plica-Syndrom
- Schienbeinkanten-Syndrom
- Tänzer-Sprunggelenk
- Vorderer Knieschmerz

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