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Abb. 5: Hohe tibiale Umstellungsoperation mit stabiler Plattenversorgung von lateral. Die Bilder während der OP zeigen die exakte OP-Durchführung gemäß der Planung mit Entfernung des Knochenkeils und Zuklappen des Keils. Die Bilder rechts nach der OP zeigen den exaktenSchluß des Knochenkeils und die Stabilisierung mit einer Metallplatte.
Nachbehandlung
Bereits am ersten Tag nach der Operation kann der Patient mit Krücken aufstehen und in der Krankengymnastikabteilung mit ersten Bewegungsübungen und Lymphdrainage behandelt werden. Bei einer sog. zuklappenden Operation, wie hier gezeigt, kann in den ersten 6 Wochen schon mit halbem Körpergewicht belastet werden. Nach 6 Wochen wird anhand einer erneuten Röntgenaufnahme die Belastungssteigerung festgelegt. Vollbelastung ist ca. 2 Monate nach der Operation möglich. Eine Metallentfernung wird nach ca. 18 Monaten empfohlen.
Erfolgsaussichten
Bei genauer Planung und Durchführung der Korrekturoperation kann eine deutliche Besserung der Beschwerden über ca. 10 Jahre erreicht werden. Alltagsaktivitäten und sportliche Aktivitäten können wieder im gewohnten Maße aufgenommen werden. Das eigene Kniegelenk bleibt erhalten. Ausschlaggebend ist jedoch die exakte Durchführung mit einer präzisen Geradstellung des Beines.
Dennoch kann diese Operation bei schon fortgeschrittenem Gelenkverschleiß das Knie nicht wieder gesund machen.
Bei fortgeschrittener Arthrose führt die Umstellungsoperation zu einer Verbesserung im Sinne einer Verlangsamung der Arthroseentwicklung. Deshalb ist es wichtig, die Operation früh genug durchzuführen, um möglichst lange vom Erhalt des eigenen Gelenkes profitieren zu können.
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