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Schulterambulanz


Schlüsselbeinbruch

(Clavicula-Fraktur, Klavikula-Fraktur)

Schultersprechstunde

Schematische Darstellung des Operationsverfahrens

Diese Grafik zeigt schematisch einen Patienten von oben, der sich eine mittlere Fraktur des Schlüsselbeins zugezogen hat. Deutlich zu erkennen sind die auseinander stehenden Knochen.

In Narkose werden nun zunächst die beiden Knochenfragmente mittels kleiner Zängchen aufeinander zugeführt.

Letztlich werden die beiden Frakturenden aufeinander gestellt.


Nun wird die Haut hinter der seitlichen Hinterkante des Schlüsselbeins mit einem kleinen Skalpell eröffnet (0,5 cm) und die hintere Wand der Klavikula aufgebohrt.

Über dieses kleine Loch wird dann der Titanstab mit 2,5 bis 3,5 mm Durchmesser durch den weitgehend hohlen Innenraum des Schlüsselbeins bis zum Bruch vorgeschoben.

Dabei wird der Nagel jeweils um 90° gedreht, um eine Verhakung im Innenraum zu vermeiden.

Der kreisrunde Ausschnitt soll nun das intraoperative Röntgen darstellen.

So werden unter Röntgenkontrolle die beiden Frakturenden aneinander gebracht ...

... und der Stab in das gegenüber liegende mittlere Segment der gebrochenen Klavikula aufgefädelt.

Nun wird der Draht im mittleren Segment des Schlüsselbeins gesichert ...

... und unterhalb der Eintrittsstelle der Haut abgezwickt.


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Weitere Informationen, Patientenvorstellung, Operationstermin unter
Tel. 089 5160-2671 (Frau Binder) bzw. 089 5160-2511 (Pforte)
E-mail: Schulter.Ambulanz@med.uni-muenchen.de