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Hernien-Chirurgie


Leiter: Prof. Dr. med. K. Hallfeldt

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Operative Therapie

Die Indikation zur Operation ist nach Diagnose einer Hernie bei Vorliegen lokaler und allgemeiner Operationsfähigkeit gegeben. Weder ist eine Heilung von Hernien durch konservative Maßnahmen (Bruchbänder) zu erwarten, noch verhindert man damit die Brucheinklemmung als die gefährlichste Komplikation es Bruchleidens.

Eine absolute Operationsindikation ergibt sich bei einer inkarzerierten Hernie, falls eine Reposition nicht möglich ist. Es ist dies eine Notfalloperation, auf eine umfassende Diagnostik muss verzichtet werden, um das Leben des Patienten nicht zugefährden.

Ansonsten kann der Eingriff geplant und vorbereitet werden.


Allgemeine Prinzipein der Hernienchirurgie

Die Hernien-Operation gliedert sich in zwei Phasen: Die Präparation der Bruchsackes und Bruchringes und die Reparation. Bei der Wiederherstellung der Bauchdeckenstabilität kommen verschiedene Techniken zur Anwendung. Neben den sog. offenen Operationsverfahren kommen laparoskopische Techniken zur Anwendung. Bei letzteren Operationen ist die Verwendung von Kunststoffnetzen zur Bauchdeckenverstärkung obligat. Dabei sollten nichtresorbierbare Netze verwendet werden, deren Stabilitätsprinzip neben der mechanischen Abdichtung die Induktion einer ausreichend stabilen Narbenplatte ist.