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Nachsorge
In den ersten 24 Stunden nach einer Nebennierenentfernung werden Blutdruck und Kreislauf intensiv überwacht. Eventuell ist auch aus Sicherheitsgründen ein kurzer Aufenthalt auf der Intensivstation sinnvoll. Eine frühe Mobilisierung, das heisst Aufstehen am Tag nach der Operation wird angestrebt, um Komplikationen wie z.B. eine Lungenentzündung oder eine Thrombose zu vermeiden. Die Schwestern und Krankengymnastinnen helfen Ihnen dabei. Nach einer minimalinvasiven Nebennierenoperation ist die Beweglichkeit sowieso kaum eingeschränkt. Je nach Bedarf werden ausreichend Schmerzmittel verabreicht.
In Abhängigkeit der Vorerkrankungen und der Schwere der Operation erfolgt die Entlassung aus stationärer Behandlung in der Regel nach 3-10 Tagen. Unser Sozialdienst organisiert gegebenenfalls eine Unterstützung für zu Hause, z.B. eine Haushaltshilfe. Die Hautfäden werden nach ca. 10 Tagen gezogen. Wir besprechen mit Ihnen auch ausführlich das Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung (Histologie) und die eventuell notwendige Weiterbehandlung. In den meisten Fällen erfolgt dann die weitere Betreuung durch den Hausarzt oder einen Endokrinologen.
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