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Diagnostik
Die Diagnostik des primären Hyperparathyreoidismus stützt sich auf ein erhöhtes Serum-Kalzium sowie erhöhte Parathormonspiegel. Kalzium und Parathormon verhalten sich normalerweise gegenläufig zueinander. Die Beziehung ist so zuverlässig, das die Koinzidenz von Hyperkalzämie und erhöhtem (bzw. nicht supprimiertem) Parathormon die Diagnose sichert.
Die wichtigsten Untersuchungen im Rahmen der Lokalisationsdiagnostik stellen die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) sowie die Sesta-Mibi-Szintigraphie dar. Die Sonographie wird als nichtinvasive Maßnahme in aller Regel routinemäßig durchgeführt. Auf die Sesta-Mibi-Szintigraphie kann bei eindeutigem sonographischem Befund mit Darstellung eines Nebenschilddrüsenadenoms oder bei geplanter Exploration des Halses mit Darstellung aller 4 Nebenschilddrüsen verzichtet werden.

Abbildung: sonographische Darstellung eines Epithelkörperchenadenoms
Bei geplanter minimalinvasiver Vorgehensweise mit gezielter Präparation auf eine vergrößerte Nebenschilddrüse kombinieren wir beide Verfahren mit dem Ziel, die Genauigkeit der präoperativen Lokalisationsdiagnostik zu erhöhen.
Notwendig ist in jedem Fall eine Stimmbandspiegelung vor der Operation durch einen Hals-Nasen-Ohrenarzt, um bei eventuellen postoperativen Funktionsstörungen der Stimmbänder einen Vergleichsbefund zu haben.
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