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Zentrum für Endokrine Chirurgie


Leiter: Prof. Dr. med. K. Hallfeldt

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Schilddrüse

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In Deutschland sind schätzungsweise 20 Millionen Menschen von Veränderungen der Schilddrüse betroffen. Die meisten dieser Veränderungen bedürfen keiner operativen Behandlung. Die Notwendigkeit zur Operation ergibt sich bei erheblicher Vergrösserung der Schilddrüse, bei bestimmten knotigen Veränderungen zum Ausschluss eines bösartigen Tumors, aufgrund eines Autoimmungeschehens (M. Basedow) oder aufgrund eines nachgewiesenen Schilddrüsenkarzinoms. Pro Jahr werden in Deutschland mehr als 100 000 Operationen an der Schilddrüse durchgeführt. Damit gehören diese Eigriffe zu den am häufigsten durchgeführten Operationen.

In spezialisierten Zentren können Eingriffe an der Schilddrüse heute sehr sicher und mit niedriger Komplikationsrate durchgeführt werden. Moderne Hilfsmittel wie das Neuromonitoring oder die Verwendung einer Lupenbrille unterstützen dabei den Operateur. Auch besteht bei geeigneten Fällen die Möglichkeit der minimalinvasiven Schilddrüsenchirurgie.

Im folgenden möchten wir Ihnen unsere Vorgehensweise in der operativen Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen erläutern.